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Bin ich hypnotisierbar?


Warum Offenheit und Vertrauen wichtiger sind, als zu wissen, wie Hypnose funktioniert


„Thomas, bin ich überhaupt hypnotisierbar?“


Diese Frage höre ich sehr oft. Viele Menschen interessieren sich für Hypnose und wünschen sich eine Veränderung. Gleichzeitig sind sie unsicher, ob Hypnose bei ihnen überhaupt funktionieren kann.


Vielleicht kennst du solche Gedanken:

„Was ist, wenn ich mich nicht richtig entspannen kann?“

„Was ist, wenn ich während der Hypnose zu viel nachdenke?“

„Was ist, wenn ich alles mitbekomme?“

„Was ist, wenn ich nicht tief genug in Hypnose komme?“

„Kann es sein, dass ich einfach nicht hypnotisierbar bin?“


Ich kann dich zunächst beruhigen: Du musst nicht wissen, wie Hypnose funktioniert. Du musst keine besondere Fähigkeit erlernen und du musst auch nichts perfekt machen. Du brauchst deinen Kopf nicht auszuschalten und musst dich nicht unter Druck setzen.

Dafür bin ich da.


Ich erkläre dir, was wir machen, führe dich durch den gesamten Prozess und passe meine Vorgehensweise so gut wie möglich an dich und dein persönliches Anliegen an.

Was du mitbringen solltest, ist Offenheit. Nicht im Sinne eines blinden Glaubens, sondern als ehrliche Bereitschaft, dich auf den gemeinsamen Prozess einzulassen.

Denn Hypnose ist keine Zauberei, die ein Hypnotiseur einfach mit dir macht. Sie ist eine Zusammenarbeit. Wir müssen am selben Strang ziehen, damit wir deine gewünschte Veränderung bestmöglich unterstützen können.


Was bedeutet „hypnotisierbar“ überhaupt?


In der Wissenschaft wird häufig von Hypnotisierbarkeit oder hypnotischer Suggestibilität gesprochen. Damit ist vereinfacht gesagt gemeint, wie gut ein Mensch seine Aufmerksamkeit bündeln und auf hypnotische Vorstellungen und Suggestionen reagieren kann.


Diese Fähigkeit ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Manche Menschen erleben innere Bilder besonders intensiv. Andere nehmen vor allem körperliche Veränderungen wahr. Wieder andere bemerken eine angenehme Ruhe, Wärme, Schwere, Leichtigkeit oder ein verändertes Zeitgefühl.


Es gibt jedoch nicht das eine Gefühl, an dem du eindeutig erkennst:


„Jetzt bin ich in Hypnose.“


Genau hier entsteht eines der größten Missverständnisse. Viele Menschen erwarten einen spektakulären Zustand. Sie glauben, sie müssten plötzlich „weg“ sein, dürften nichts mehr hören und könnten sich anschließend an nichts erinnern.

Wenn sie stattdessen meine Stimme hören, ihre Gedanken wahrnehmen und sich später an die Sitzung erinnern, glauben sie, die Hypnose hätte nicht funktioniert.

Doch du kannst während einer Hypnose alles hören, Gedanken haben und dich später an die Sitzung erinnern. Das schließt eine hypnotische Erfahrung nicht aus.

Hypnose ist kein gewöhnlicher Schlaf und keine Bewusstlosigkeit. Sie wird unter anderem als ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit beschrieben. Deine Aufmerksamkeit wird gezielt nach innen oder auf bestimmte Gedanken, Gefühle, Vorstellungen und Wahrnehmungen gelenkt. Andere Reize können dabei vorübergehend weniger wichtig werden.

Du bist also nicht einfach „weg“. Vielmehr kann deine Wahrnehmung auf eine bestimmte Weise gebündelt werden.


Eine natürliche Fähigkeit, die du bereits kennst


Ähnliche Formen gebündelter Aufmerksamkeit erleben wir auch im Alltag.

Vielleicht warst du schon einmal so sehr in einen Film vertieft, dass du deine Umgebung kaum wahrgenommen hast. Vielleicht hast du ein Buch gelesen und warst gedanklich so tief in der Geschichte, dass du gar nicht bemerkt hast, wie viel Zeit vergangen ist.


Möglicherweise bist du eine vertraute Strecke mit dem Auto gefahren und hast am Ziel festgestellt, dass deine Gedanken zwischendurch ganz woanders waren. Oder du warst beim Sport, beim Musizieren oder bei einer handwerklichen Tätigkeit vollkommen auf den Moment konzentriert.


Solche Alltagserfahrungen sind natürlich nicht genau dasselbe wie eine professionell angeleitete Hypnose. Sie zeigen jedoch, dass dein Gehirn die natürliche Fähigkeit besitzt, Aufmerksamkeit zu bündeln und andere Reize zeitweise in den Hintergrund treten zu lassen.

Genau mit dieser vorhandenen Fähigkeit arbeiten wir in der Hypnose.

Ich gebe deiner Aufmerksamkeit eine Richtung. Die eigentliche Erfahrung entsteht jedoch in dir.


Sind alle Menschen gleich gut hypnotisierbar?


Nein. Menschen reagieren unterschiedlich stark, unterschiedlich schnell und auf verschiedene Arten auf Hypnose.

Manche lassen sich sehr schnell auf innere Bilder und Suggestionen ein. Andere brauchen mehr Zeit, eine ausführlichere Erklärung oder ein stärkeres Gefühl von Sicherheit. Manche Menschen reagieren besonders gut auf Bilder, andere stärker auf Worte, Gefühle oder körperliche Wahrnehmungen.

Das ist keine Bewertung.


Eine hohe Hypnotisierbarkeit bedeutet nicht, dass jemand leichtgläubig, schwach oder willenlos ist. Genauso bedeutet eine zunächst geringere Reaktion nicht, dass jemand besonders stark oder intelligent wäre.


Forschungsergebnisse bringen hypnotische Reaktionsfähigkeit unter anderem mit der Fähigkeit in Verbindung, Aufmerksamkeit gezielt zu bündeln. Darüber hinaus können Erwartungen, Motivation, Vertrauen, die Situation und die verwendete Methode eine wichtige Rolle spielen.


Deshalb teile ich Menschen nicht einfach in „hypnotisierbar“ oder „nicht hypnotisierbar“ ein.


Für mich sind andere Fragen viel wichtiger:


Was brauchst du, damit du dich sicher fühlst?

Welche Formulierungen sprechen dich an?

Kannst du dich leichter auf Bilder, Gefühle, Gedanken oder körperliche Wahrnehmungen einlassen?

Welche Erfahrungen hast du bisher gemacht?

Was erwartest du von einer Hypnose?

Und vor allem: Was ist das Ziel, das du für dich erreichen möchtest?


Eine verantwortungsvolle Hypnose sollte nicht nur aus einer starren Technik oder einem fertigen Standardskript bestehen. Sie sollte auch den Menschen berücksichtigen, der gerade vor einem sitzt.


Offenheit bedeutet nicht, alles blind glauben zu müssen


Wenn ich sage, dass Offenheit eine wichtige Voraussetzung ist, meine ich damit nicht, dass du alles ungeprüft glauben musst.

Du darfst skeptisch sein.

Du darfst nervös sein.

Du darfst Fragen stellen.

Du darfst verstehen wollen, was wir machen.


Eine gesunde Skepsis ist kein Hindernis. Sie kann sogar hilfreich sein, weil du dich bewusst mit deiner Entscheidung auseinandersetzt. Entscheidend ist, ob du trotz deiner Fragen bereit bist, dich auf den Prozess einzulassen.


Offenheit bedeutet für mich:

Du möchtest die Veränderung selbst.

Du gibst meinen Anleitungen eine ehrliche Chance.

Du sprichst Unsicherheiten offen an.

Du versuchst nicht während der gesamten Sitzung zu beweisen, dass Hypnose bei dir nicht funktioniert.

Du bist bereit, deine Aufmerksamkeit immer wieder auf den gemeinsamen Prozess zu richten.

Du musst also nicht vorab vollkommen überzeugt sein. Der Gedanke „Ich weiß noch nicht genau, was mich erwartet, aber ich bin bereit, es auszuprobieren“ ist bereits eine gute Ausgangslage.


Wenn du hingegen während der Sitzung ständig kontrollierst, ob du gerade „richtig“ in Hypnose bist, entsteht unnötiger Druck.


Dann tauchen vielleicht Gedanken auf wie:

„Bin ich schon tief genug?“

„Warum höre ich noch alles?“

„Warum kann ich noch denken?“

„Bilde ich mir das nur ein?“

„Macht das gerade die Hypnose oder mache ich das selbst?“


Die Antwort auf die letzte Frage ist besonders wichtig: Natürlich geschieht die Erfahrung in dir. Hypnose wird dir nicht von außen eingesetzt. Wir nutzen deine Aufmerksamkeit, deine Vorstellungskraft und deine inneren Fähigkeiten.

Du musst deshalb nicht unterscheiden, welcher Gedanke von dir und welcher angeblich von der Hypnose kommt. Es sind immer deine eigenen Fähigkeiten, mit denen wir arbeiten.


Hypnose ist kein Machtkampf


Manche Menschen kommen mit dem Gedanken:

„Mal schauen, ob Thomas es schafft, mich zu hypnotisieren.“


Dahinter steckt häufig die Vorstellung, Hypnose wäre ein Kräftemessen. Entweder gewinnt der Hypnotiseur die Kontrolle oder der Klient schafft es, zu widerstehen.


Doch so funktioniert eine verantwortungsvolle Hypnose nicht.

Ich möchte deinen Willen nicht überwinden. Ich möchte dich nicht kontrollieren und muss dich zu nichts zwingen.


Meine Aufgabe ist es, einen verständlichen und sicheren Rahmen zu schaffen, deine Aufmerksamkeit zu führen und dich bei deinem persönlichen Ziel zu begleiten.


Wenn du bewusst dagegenarbeitest, können wir nicht am selben Strang ziehen. Das wäre so, als möchtest du Autofahren lernen, greifst aber bei jeder Bewegung in die entgegengesetzte Richtung ins Lenkrad.

Hypnose funktioniert am besten als Zusammenarbeit.

Ich bringe meine Erfahrung, meine Vorgehensweise und meine volle Aufmerksamkeit mit. Du bringst dein Ziel und deine Bereitschaft mit, dich auf diesen Weg einzulassen.


Verliere ich während der Hypnose die Kontrolle?


Die Angst vor einem Kontrollverlust ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen zunächst unsicher sind.

Diese Vorstellung wird vor allem durch Filme, Bühnenshows und kurze Videos geprägt, in denen Hypnose möglichst spektakulär dargestellt wird. Dort sieht es manchmal so aus, als wäre ein Mensch vollkommen willenlos und würde nicht mehr wissen, was er macht.


Eine verantwortungsvolle Hypnosearbeit hat damit wenig gemeinsam.

Während der Hypnose kannst du meine Stimme normalerweise hören. Du kannst Gedanken wahrnehmen, sprechen und dich bewegen. Du kannst mitteilen, wenn dir etwas nicht angenehm ist, und du kannst die Sitzung unterbrechen.


Du bist nicht willenlos.


Es geht nicht darum, dass du deine Kontrolle vollständig abgibst. Es geht vielmehr darum, nicht jeden einzelnen Moment bewusst kontrollieren und überprüfen zu müssen.

Du darfst dich führen lassen, ohne dich auszuliefern.

Genau deshalb sind das Vorgespräch und das gegenseitige Vertrauen so wichtig. Du sollst wissen, was wir machen, warum wir es machen und welches Ziel wir damit verfolgen.

Je sicherer und verstandener du dich fühlst, desto weniger muss dein inneres System aufpassen und kontrollieren. Dadurch kann es leichter werden, deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten.


Muss ich mich vollkommen entspannen können?


Nein. Eine angenehme Entspannung kann die Hypnose unterstützen, sie ist aber nicht bei jedem Vorgehen zwingend erforderlich.

Manche Menschen werden während der Hypnose körperlich sehr ruhig. Andere bleiben innerlich ausgesprochen aufmerksam. Manche empfinden Schwere, andere Leichtigkeit. Manche spüren Wärme oder ein Kribbeln, während andere zunächst kaum eine körperliche Veränderung bemerken.

Auch Menschen, die sehr viel denken, können hypnotische Erfahrungen machen.

Du musst deine Gedanken nicht gewaltsam ausschalten. Wenn du versuchst, an nichts zu denken, erzeugst du oft nur noch mehr Druck. Gedanken dürfen auftauchen und auch wieder weiterziehen.


Entscheidend ist nicht, dass dein Kopf vollkommen leer wird. Entscheidend ist, dass du meiner Anleitung folgen und deine Aufmerksamkeit immer wieder auf den Prozess zurückführen kannst.

Das ist ähnlich wie beim Lesen eines Buches. Auch dort können deine Gedanken kurz abschweifen. Trotzdem kannst du wieder zur nächsten Zeile zurückkehren und weiterlesen.


Was ist, wenn ich keine inneren Bilder sehe?


Nicht jeder Mensch kann sich innere Bilder wie einen klaren Film vorstellen.

Manche Menschen sehen vor ihrem inneren Auge Farben, Räume und Landschaften sehr deutlich. Andere wissen einfach, wie etwas aussieht, ohne tatsächlich ein scharfes Bild zu sehen. Wieder andere arbeiten stärker mit Gefühlen, Geräuschen, Gedanken oder körperlichen Wahrnehmungen.


Wenn ich dich beispielsweise bitte, dir einen Wald vorzustellen, musst du nicht jedes Blatt gestochen scharf erkennen.

Vielleicht entsteht nur die Idee eines Waldes. Vielleicht spürst du den Boden unter deinen Füßen. Vielleicht hörst du das Rascheln der Blätter oder nimmst die Vorstellung eines angenehmen Ortes wahr.

Das ist vollkommen in Ordnung.

Hypnose ist kein Wettbewerb in Fantasie. Meine Aufgabe ist es, herauszufinden, welche Art der Wahrnehmung für dich am besten funktioniert.


Warum fühlt sich Hypnose manchmal so unspektakulär an?


Viele Menschen warten auf einen bestimmten Moment, in dem plötzlich etwas Außergewöhnliches passiert. Sie erwarten, dass sie „weg“ sind oder sich vollkommen anders fühlen.


Hypnose kann sich jedoch erstaunlich natürlich anfühlen.

Gerade weil du weiterhin hören und denken kannst, unterschätzt du möglicherweise, wie stark deine Aufmerksamkeit bereits gebündelt ist. Nicht jede hypnotische Erfahrung muss dramatisch sein, um persönlich bedeutsam zu werden.


Manche Menschen bemerken bereits in der Sitzung deutliche Veränderungen. Andere erkennen den Unterschied später im Alltag. Sie kommen in eine Situation, die früher automatisch Stress, Angst, Unsicherheit oder ein bestimmtes Verhalten ausgelöst hat, und stellen plötzlich fest:


„Interessant, ich reagiere diesmal anders.“


Eine besonders tief empfundene Trance ist außerdem nicht automatisch wirkungsvoller als eine ruhigere Hypnose, bei der du alles bewusst miterlebst.

Die Hypnosetiefe und das persönliche Ergebnis sind nicht dasselbe.

Natürlich bedeutet das nicht, dass jede Sitzung bei jedem Menschen automatisch die gewünschte Veränderung hervorruft. Hypnose ist kein garantierter Schalter. Sie ist eine Möglichkeit, gezielt mit Aufmerksamkeit, Vorstellungen, inneren Reaktionen und bereits vorhandenen Fähigkeiten zu arbeiten.


„Ich war schon einmal bei einer Hypnose – aber es hat nicht funktioniert“


Auch diesen Satz höre ich immer wieder:


„Thomas, ich war schon einmal bei einer Hypnose. Bei mir hat es aber nicht funktioniert. Vielleicht bin ich einfach nicht hypnotisierbar.“


Eine frühere Sitzung, bei der du keine Veränderung wahrgenommen hast, bedeutet nicht automatisch, dass Hypnose bei dir grundsätzlich nicht möglich ist.

Dafür kann es sehr viele Gründe geben.


Vielleicht konntest du damals kein ausreichendes Vertrauen zur begleitenden Person aufbauen. Möglicherweise war der Hypnotiseur selbst noch unsicher oder unerfahren und konnte dir deshalb nicht die Ruhe und Sicherheit vermitteln, die du gebraucht hättest.


Vielleicht haben die Räumlichkeiten nicht zu dir gepasst. Vielleicht hast du dich an diesem Tag körperlich oder emotional nicht wohlgefühlt. Möglicherweise warst du erschöpft, angespannt oder gedanklich mit etwas anderem beschäftigt.


Vielleicht hat auch die verwendete Methode nicht zu dir gepasst.


Es kann sogar sein, dass du bereits in einem hypnotischen Zustand warst, aber eine ganz andere Vorstellung davon hattest, wie sich Hypnose anfühlen sollte. Weil du noch alles hören und denken konntest, hast du angenommen, die Hypnose hätte nicht funktioniert.


Auch die persönliche Verbindung zwischen Klient und Hypnotiseur spielt eine wichtige Rolle. Wenn du dich nicht sicher, verstanden oder ernst genommen fühlst, bleibt dein inneres System möglicherweise besonders aufmerksam. Dann beobachtest und kontrollierst du jeden einzelnen Schritt.


Das ist keine Schwäche. Dein System versucht in diesem Moment lediglich, dich zu schützen.

Ich habe bereits mit vielen Klienten gearbeitet, die zuvor bei einem anderen Hypnoseanbieter waren und dort keine für sie erkennbare Veränderung erlebt hatten. In unserer gemeinsamen Arbeit konnten sie sich häufig besser auf den Prozess einlassen und anschließend positive Veränderungen wahrnehmen.


Das bedeutet nicht, dass ich einen Erfolg garantieren kann oder andere Anbieter grundsätzlich schlecht gearbeitet hätten. Menschen, Methoden, Zeitpunkte und Situationen müssen zusammenpassen.

Eine frühere enttäuschende Erfahrung beweist daher nicht:

„Hypnose funktioniert bei mir nicht.“

Vielleicht hat damals die Methode, das Umfeld, der Zeitpunkt oder die Zusammenarbeit nicht zu dir gepasst. Eine neue Erfahrung kann anders verlaufen.


Warum ich meine Hypnosearbeit anders aufbaue


Ich arbeite nicht einfach ein starres Standardskript ab, das bei jedem Menschen gleich verwendet wird.

Bevor die eigentliche Hypnose beginnt, sprechen wir ausführlich über dein Anliegen und dein Ziel. Ich erkläre dir verständlich, wie Gewohnheiten, Gedankenmuster und automatische Reaktionen entstehen können und wie wir in der Hypnose damit arbeiten.

Wir klären deine Erwartungen, Unsicherheiten und bisherigen Erfahrungen. Du sollst nicht rätseln müssen, was gleich mit dir passiert.


Während der Sitzung achte ich auf deine Reaktionen und passe meine Begleitung an dich an. Denn nicht jeder Mensch braucht dieselben Worte, dieselbe Einleitung oder dieselbe Vorgehensweise.


Manche Menschen benötigen zuerst eine klare und logische Erklärung. Andere brauchen mehr Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Manche reagieren besonders gut auf innere Bilder, andere stärker auf Gefühle, Gedanken oder körperliche Wahrnehmungen.


Auch durch meine langjährige hauptberufliche Arbeit und die Erfahrung aus sehr vielen Hypnosesitzungen konnte ich meine Vorgehensweise immer weiterentwickeln. Daraus ist mein eigenes System entstanden, das anders aufgebaut ist als viele klassische Hypnoseangebote.


Dabei geht es nicht darum, meine Arbeitsweise als die einzig richtige darzustellen. Es geht darum, dass ich nicht nur eine Technik anwende, sondern versuche, den Menschen und seine individuelle Art der Wahrnehmung in die Arbeit einzubeziehen.

Denn eine Methode, die bei einem Menschen sehr gut passt, muss nicht automatisch für jeden anderen die richtige sein.


Manchmal lehne auch ich eine Zusammenarbeit ab


Vertrauen bedeutet für mich nicht nur, dass du dich bei mir sicher fühlen kannst. Es bedeutet auch, dass ich ehrlich einschätze, ob ich der richtige Hypnotiseur für dich und dein Anliegen bin.


Tatsächlich kommt es vor, dass ich eine Zusammenarbeit ablehne.

Das überrascht manche Menschen. Dann höre ich zum Beispiel:


„Aber ich bin doch offen dafür.“ "Ich vertraue dir."

Oder:

„Ich bezahle die Sitzung doch.“


Doch Offenheit und die Bereitschaft, eine Sitzung zu bezahlen, sind nicht die einzigen Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit.


Manchmal merke ich bereits im Vorgespräch, dass unsere Erwartungen, die Art der Kommunikation oder die notwendige Arbeitsbasis nicht ausreichend zusammenpassen.

Das bedeutet nicht, dass mit diesem Menschen etwas nicht stimmt. Ich lehne nicht den Menschen ab. Manchmal passt einfach die Kombination aus Klient, Hypnotiseur und Vorgehensweise nicht optimal zusammen.

Und das darf auf beiden Seiten so sein.


Du darfst feststellen, dass du dich bei einer anderen Person wohler fühlst. Gleichzeitig darf auch ich verantwortungsvoll entscheiden, ob ich das Gefühl habe, dich mit meiner Arbeitsweise passend begleiten zu können.

Für mich gehört diese Ehrlichkeit zu einer seriösen Hypnosearbeit. Ich möchte nicht einfach jeden Termin annehmen, nur weil jemand bereit ist, dafür zu bezahlen.

Wenn ich bereits im Vorfeld merke, dass eine wichtige Grundlage fehlt, spreche ich das offen an.

Da ich seit mehreren Jahren hauptberuflich als Hypnotiseur und Humanenergetiker arbeite und mir in dieser Zeit einen guten Ruf sowie einen großen Kundenstamm aufbauen durfte, bin ich heute glücklicherweise in der Lage, solche Entscheidungen ohne unmittelbaren finanziellen Druck zu treffen.


Gerade am Anfang einer Selbstständigkeit ist das oft schwieriger. Mit wachsender Erfahrung lernt man jedoch auch, besser zu erkennen, welche Zusammenarbeit sinnvoll ist und wann ein Kollege möglicherweise besser geeignet wäre.

Wenn ich eine Zusammenarbeit ablehne, lasse ich dich deshalb nicht einfach ohne Orientierung zurück. Ich habe Kontakte zu anderen Hypnotiseuren und Kollegen, die je nach Anliegen vielleicht besser zu dir, deinen Erwartungen oder deiner bevorzugten Art der Begleitung passen.

Denn am Ende geht es nicht darum, dass du unbedingt bei mir eine Sitzung machst.

Es geht darum, dass du eine Begleitung findest, bei der du dich sicher, verstanden und gut aufgehoben fühlst.

Auch das gehört für mich zu Vertrauen: nicht jedes Anliegen um jeden Preis anzunehmen, sondern ehrlich zu erkennen, wann eine Zusammenarbeit stimmig ist und wann ein anderer Weg wahrscheinlich passender wäre.


Meine Aufgabe und deine Aufgabe


Du musst nicht wissen, wie man in Hypnose geht. Du musst keine besonderen Techniken beherrschen und du musst auch nichts beweisen.


Meine Aufgabe ist es:

Dir Hypnose verständlich zu erklären.

Deine Fragen und Bedenken ernst zu nehmen.

Einen verantwortungsvollen Rahmen zu schaffen.

Das Ziel der gemeinsamen Arbeit mit dir zu klären.

Dich sicher durch den Prozess zu führen.

Meine Vorgehensweise so gut wie möglich an dich anzupassen.


Deine Aufgabe ist nicht, Hypnose perfekt zu können.

Deine Aufgabe ist es, ehrlich mitzuarbeiten.

Du darfst zuhören, wahrnehmen und meiner Anleitung folgen. Du darfst dich führen lassen und gleichzeitig mitteilen, wenn sich etwas für dich nicht stimmig anfühlt.

Vor allem darfst du damit aufhören, dich während der Hypnose ständig selbst zu prüfen.

Du musst nicht wissen, wie es geht. Dafür bin ich da.

Du solltest aber bereit sein, gemeinsam mit mir in dieselbe Richtung zu arbeiten.


Muss ich an Hypnose glauben?


Nein. Hypnose ist keine Glaubensrichtung und nichts Übernatürliches.

Du musst nicht blind davon überzeugt sein, dass etwas funktionieren wird. Hypnose wird seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht. Dabei beschäftigen sich Forscher unter anderem mit Aufmerksamkeit, Erwartung, Wahrnehmung, Suggestion und den damit verbundenen Vorgängen im Gehirn.


Bildgebende Untersuchungen weisen darauf hin, dass Hypnose mit Veränderungen in Gehirnnetzwerken zusammenhängen kann, die unter anderem an fokussierter Aufmerksamkeit, Selbstwahrnehmung und der Verarbeitung von Informationen beteiligt sind.


Trotzdem spielt deine innere Haltung eine Rolle. Das ist kein Widerspruch.

Menschliche Veränderung findet nicht unabhängig von Vertrauen, Motivation, Beziehung, Erwartungen und Aufmerksamkeit statt. Auch bei anderen Formen der professionellen Begleitung macht es einen Unterschied, ob jemand selbst eine Veränderung möchte und bereit ist, aktiv mitzuarbeiten.

Eine positive Einstellung ist keine Garantie für ein bestimmtes Ergebnis. Sie kann jedoch einen hilfreichen Rahmen schaffen.

Du musst also nicht an etwas Übernatürliches glauben. Ein ehrliches Interesse und die Bereitschaft, eine neue Erfahrung zuzulassen, reichen als Ausgangspunkt vollkommen aus.


Offenheit beginnt bereits vor der eigentlichen Sitzung


Vielleicht spürst du beim Lesen, dass dich Hypnose interessiert, während ein Teil von dir noch unsicher ist.

Dann musst du dich nicht sofort festlegen.

Der erste Schritt kann ein unverbindliches Gespräch sein. Dabei klären wir dein Anliegen, deine Erwartungen und deine Fragen. Wir sprechen darüber, was Hypnose leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und ob diese Form der Begleitung für dich passend sein könnte.


Vertrauen entsteht nicht durch große Versprechen.

Vertrauen entsteht durch verständliche Informationen, einen respektvollen Umgang und das Gefühl, mit seinen Fragen und Unsicherheiten ernst genommen zu werden.

Für mich ist es wichtig, dass du nicht mit falschen Vorstellungen in eine Sitzung kommst. Du sollst wissen, dass Hypnose Zusammenarbeit bedeutet und dass du ein aktiver Teil des gesamten Prozesses bleibst.


Fazit: Bist du hypnotisierbar?


Mit großer Wahrscheinlichkeit kannst auch du hypnotische Reaktionen erleben. Wie schnell, wie deutlich und auf welche Art du darauf reagierst, ist individuell.


Du musst dafür nicht besonders leichtgläubig sein.

Du musst nicht vollkommen entspannt sein.

Du musst deine Gedanken nicht ausschalten.

Du musst währenddessen nicht „weg“ sein.

Und du musst auch nicht wissen, wie Hypnose funktioniert.


Was du brauchst, ist die Bereitschaft, dich auf den Prozess einzulassen und an deiner gewünschten Veränderung mitzuwirken.

Ich kann dir den Weg zeigen, deine Aufmerksamkeit führen und dich mit meiner Erfahrung begleiten. Gehen können wir diesen Weg jedoch nur gemeinsam.


Hypnose bedeutet nicht, dass ich gegen deinen Willen etwas mit dir mache. Sie bedeutet, dass wir Fähigkeiten nutzen, die bereits in dir vorhanden sind.


Du bringst dein Ziel und deine Offenheit mit.

Ich bringe meine Erfahrung, mein Hypnosesystem und einen klaren, verantwortungsvollen Rahmen mit.

So ziehen wir am selben Strang – für die Veränderung, die du dir für dein Leben wünschst.


Wenn du noch unsicher bist oder Fragen hast, kannst du gerne ein kostenloses Ersttelefonat mit mir vereinbaren. Dabei klären wir in Ruhe, ob meine Arbeitsweise und dein Anliegen zusammenpassen.


Hypnose & Humanenergetik Thomas Schwabl

Saalfelden und online

Telefon: +43 664 9975013


Hinweis: Hypnose und Humanenergetik ersetzen keine ärztliche Diagnose oder notwendige medizinische, psychologische beziehungsweise psychotherapeutische Behandlung. Es werden keine Heil- oder Erfolgsgarantien abgegeben. Bei gesundheitlichen Beschwerden ist eine medizinische Abklärung erforderlich.


Wissenschaftliche Grundlagen und weiterführende Quellen


Die wissenschaftlichen Aussagen in diesem Beitrag orientieren sich unter anderem an folgenden Veröffentlichungen:

Eine deutschsprachige wissenschaftliche Übersichtsarbeit behandelt Hypnose, Hypnotisierbarkeit, verbreitete Missverständnisse und medizinische beziehungsweise psychotherapeutische Anwendungsgebiete:


Eine Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit von Hypnose bei unterschiedlichen psychischen und körperbezogenen Themen. Die Ergebnisse zeigen positive Effekte in verschiedenen Bereichen, weisen jedoch auch auf Unterschiede zwischen Anwendungsgebieten und Studien hin:


Eine bildgebende Untersuchung zeigte während Hypnose veränderte Aktivitäten und Verbindungen in Gehirnnetzwerken, die unter anderem mit fokussierter Aufmerksamkeit, Körperkontrolle und Selbstwahrnehmung zusammenhängen:


Eine Studie untersuchte Zusammenhänge zwischen Hypnotisierbarkeit, Aufmerksamkeit und Gehirnaktivität:


Eine wissenschaftliche Übersicht diskutiert neben individuellen Fähigkeiten auch den möglichen Einfluss von Erwartungen, Kontext und erlernbaren Fertigkeiten:


Best-Practice-Empfehlungen für die Hypnoseforschung behandeln unter anderem Erwartungen, Vertrauen, Kontext und eine nachvollziehbare Durchführung:



 
 
 

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