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Rauchen oder Snus aufhören


Rauchfrei mit Hypnose – wenn aus Verzicht plötzlich Freiheit wird



Rauchen oder Snus aufhören: Warum es oft um viel mehr geht als Nikotin – und warum Rauchfreiheit sich nicht wie Verzicht anfühlen muss.


Wenn du Raucher bist und diesen Beitrag gerade liest, dann möchte ich dir zu Beginn etwas sagen:

Ich kann viele deiner Gedanken wahrscheinlich besser verstehen, als du vielleicht glaubst.

Nicht nur, weil ich heute mit Menschen arbeite, die mit dem Rauchen oder Snus aufhören möchten.


Sondern weil ich selbst starker Raucher war.


Und mit stark meine ich wirklich stark. Es gab Zeiten, da waren es bei mir bis zu zwei Schachteln Zigaretten am Tag.


Ich kannte diese Gedanken.

„Jetzt ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt.“

„Nach dem Urlaub höre ich auf.“

„Wenn es in der Arbeit ruhiger wird.“

„Eigentlich rauche ich ja gerne.“

„Die Zigarette entspannt mich.“


Und natürlich wusste ich, dass Rauchen nicht gesund ist. Welcher Raucher weiß das nicht?

Ich musste keine Bilder auf einer Zigarettenpackung sehen, damit mir jemand erklärt, dass Rauchen meinem Körper nicht guttut.

Das war nicht mein Problem.


Mein Problem war etwas ganz anderes:

Ich konnte mir ein Leben ohne Zigarette einfach nicht richtig vorstellen.


Und genau das finde ich heute, auch durch meine Arbeit mit Hypnose, unglaublich spannend.

Denn rückblickend war es gar nicht nur die Vorstellung, mit dem Rauchen aufzuhören, die mich gestresst hat.

Es war die Vorstellung, dadurch etwas zu verlieren.


Ich dachte nicht an Freiheit. Ich dachte an Verzicht.


Wenn ich damals ans Aufhören dachte, sah ich nicht zuerst all die Vorteile.

Ich dachte daran, was danach nicht mehr da sein würde.

Keine Zigarette mehr zum Kaffee.

Keine Zigarette mehr nach dem Essen.

Keine beim Autofahren.

Keine beim Zusammensitzen.

Keine in einer stressigen Situation.

Keine am Abend.

Keine beim Feiern.


Einfach:

Nie wieder.


Und alleine dieses „Nie wieder“ kann einen Raucher schon stressen.

Vielleicht kennst du das selbst.

Du möchtest eigentlich aufhören, aber sobald du ernsthaft darüber nachdenkst, entsteht innerlich Widerstand.

Nicht unbedingt, weil du wirklich weiterrauchen möchtest.

Sondern vielleicht, weil dein Kopf sofort beginnt aufzuzählen, worauf du dann angeblich verzichten musst.

Und genau das ist etwas, das wir Menschen generell nicht besonders mögen.


Unser Gehirn mag Verluste nicht


In der Psychologie gibt es dafür einen interessanten Begriff: Verlustaversion.


Vereinfacht gesagt reagieren wir Menschen häufig stärker darauf, etwas zu verlieren, als darauf, etwas Vergleichbares zu gewinnen.

Und jetzt überlege einmal, was das bei einem Menschen bedeutet, der vielleicht seit 10, 20 oder 30 Jahren raucht.


Die Zigarette wurde tausende Male wiederholt.

Sie war dabei, wenn es dir gut ging.

Sie war dabei, wenn es dir schlecht ging.

Sie war Belohnung.

Sie war Pause.

Sie war Langeweile.

Sie war Gesellschaft.

Sie war Rückzug.

Sie war Stress.

Sie war Entspannung.


Und dann kommt plötzlich der Gedanke:

„Ab morgen ist das alles weg.“


Kein Wunder, wenn sich innerlich etwas dagegen wehrt.

Genau deshalb finde ich es bei einer Raucherentwöhnung so wichtig, nicht ständig auf das zu schauen, was angeblich verloren geht.

Ich möchte die Perspektive verändern.

Denn was wäre, wenn du gar nichts Wertvolles verlierst?

Was wäre, wenn du etwas zurückgewinnst?


Was gewinnst du, wenn du rauchfrei bist?


Diese Frage finde ich wesentlich interessanter.


Was gewinnst du?

Freiheit.

Du musst nicht mehr kontrollieren, ob du genügend Zigaretten oder Snus dabeihast.

Du musst nicht überlegen, wann du das nächste Mal rauchen kannst.

Du musst nicht noch schnell zur Tankstelle fahren, weil zu Hause nichts mehr da ist.

Du musst nicht bei Regen, Schnee oder Minusgraden hinausgehen.

Du musst nicht bei einem Essen unruhig darauf warten, endlich aufstehen zu können.

Du hast dein Geld für andere Dinge zur Verfügung und lässt es nicht einfach in Rauch aufgehen.


Und wenn du einmal ehrlich ausrechnest, was Rauchen über ein Jahr kostet, kann daraus ein Betrag werden, mit dem du dir ganz andere Dinge ermöglichen kannst.


Du gibst deinem Körper die Möglichkeit, sich vom Rauchen zu erholen.

Geruchs- und Geschmackssinn können sich verbessern.


Körperliche Leistungsfähigkeit kann sich verbessern.


Herz und Gefäße profitieren davon, wenn du nicht mehr rauchst.


Und ja, auch darüber darf man sprechen:

Eine gesunde Gefäßfunktion und Durchblutung spielen auch bei der Sexualität eine Rolle. Rauchen ist beispielsweise ein Risikofaktor für Erektionsprobleme. Rauchfreiheit kann also sogar in Bereichen Vorteile bringen, an die viele beim Aufhören überhaupt nicht denken.


Aber für mich persönlich war etwas anderes mindestens genauso wertvoll:

Ich musste nicht mehr rauchen.


Und genau dieses Gefühl kann man schwer erklären, solange man selbst noch mitten in der Gewohnheit steckt.

Heute empfinde ich Rauchfreiheit nicht als Verlust.

Ich empfinde sie als Freiheit.


Das Verrückte daran ist:

Vorher dachte ich genau umgekehrt.

Ich dachte, wenn ich aufhöre, verliere ich etwas.

Heute weiß ich, wie viel ich dadurch gewonnen habe.


Vielleicht unterschätzt du, wie viel du mit dem Rauchen verbunden hast


Viele Menschen reduzieren ihre Abhängigkeit gedanklich auf einen einzigen Punkt:

Nikotin.

Natürlich spielt Nikotin eine Rolle und regelmäßiger Konsum führt zu körperlichen Anpassungen und Abhängigkeit.


Aber für meine Arbeit finde ich noch eine andere Frage mindestens genauso interessant:

Was hast du über die Jahre alles mit deiner Zigarette oder deinem Snus verknüpft?


Denn unser Gehirn lernt durch Wiederholung.

Nehmen wir einmal an, du rauchst seit 20 Jahren.

Wie viele Zigaretten waren das?

Wie oft hast du dabei Kaffee getrunken?

Wie oft bist du ins Auto gestiegen und hast eine angezündet?

Wie oft hast du nach dem Essen geraucht?

Wie oft bei Stress?

Wie oft beim Feiern?

Wie oft mit bestimmten Freunden?

Wie oft bei einem Glas Wein oder Bier?


Da entstehen tausende Wiederholungen.

Und dein Gehirn ist unglaublich gut darin, Zusammenhänge zu lernen.

Kaffee = Zigarette.

Autofahren = Zigarette.

Pause = Zigarette.

Stress = Zigarette.

Feierabend = Zigarette.

Alkohol = Zigarette.

Geselligkeit = Zigarette.

Nach dem Essen = Zigarette.


Irgendwann musst du darüber gar nicht mehr bewusst nachdenken.

Die Situation selbst erinnert dich daran.

Und bei Snus kann genau dasselbe passieren.

Vielleicht beim Autofahren.

Beim Arbeiten.

Beim Sport.

Beim Gaming.

Beim Lernen.

In Stresssituationen.

Oder einfach immer dann, wenn für einen Moment nichts passiert.

Das Produkt ist ein anderes.

Das Prinzip der gelernten Verknüpfungen kann sehr ähnlich sein.


Geraucht wird eigentlich immer


Beobachte das einmal.

Geht es einem Raucher schlecht?

Dann wird geraucht.

Geht es ihm richtig gut?

Dann wird auch geraucht.

Stress?

Zigarette.

Endlich Feierabend?

Zigarette.

Streit?

Zigarette.

Versöhnung?

Zigarette.

Etwas geschafft?

Zigarette.

Nichts zu tun?

Auch Zigarette.

Urlaub?

Natürlich.

Party?

Sowieso.


Das ist doch interessant.

Völlig gegensätzliche Gefühlszustände führen zur gleichen Handlung.

Und genau deshalb finde ich es zu einfach zu sagen:

„Ich brauche halt mein Nikotin.“

Vielleicht lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Was passiert eigentlich rund um diese Zigarette?


Vielleicht entspannt dich nicht nur die Zigarette – sondern das, was du beim Rauchen machst


Jetzt möchte ich dich zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen.

Viele Raucher sagen:

„Die Zigarette entspannt mich.“

Dann schauen wir uns einmal an, was beim Rauchen tatsächlich passiert.

Du bist beispielsweise in einer stressigen Situation in der Arbeit.

Das Telefon klingelt.

Jemand möchte etwas von dir.

Du hast vielleicht gerade ein unangenehmes Gespräch gehabt.

Alles wird zu viel.


Und dann sagst du:

„Ich gehe kurz eine rauchen.“


Was passiert?

Du stehst auf.

Du verlässt die Situation.

Du gehst vielleicht nach draußen.

Plötzlich ist das Telefon weg.

Der Bildschirm ist weg.

Der Kollege oder die Situation, die dich gerade gestresst hat, ist für ein paar Minuten weg.

Du hast Abstand.


Und dann passiert noch etwas.

Du veränderst deine Atmung.

Du ziehst ein und atmest anschließend wieder aus.

Das wiederholt sich.

Einatmen.

Ausatmen.

Pause.

Wieder einatmen.

Wieder ausatmen.

Unsere Atmung steht in enger Verbindung mit unserem autonomen Nervensystem. Ruhiges Atmen und besonders eine bewusst verlängerte Ausatmung werden deshalb auch bei Atem- und Entspannungsübungen eingesetzt und können beruhigende Prozesse unterstützen.

Heute würde man bei bewussten Atemübungen vielleicht von Breathwork sprechen.

Der Raucher hat sich dabei über Jahre sein ganz eigenes Ritual geschaffen.


Nur hat sein Gehirn möglicherweise gelernt:

„Die Zigarette entspannt mich.“


Dabei passieren gleichzeitig mehrere Dinge.

Du machst Pause.

Du verlässt die Situation.

Du bekommst Abstand.

Du gehst vielleicht an die frische Luft.

Du veränderst deine Atmung.

Du hast einige Minuten für dich.


Und danach gehst du mit etwas Abstand wieder zurück.

Natürlich kann sich die Situation anschließend anders anfühlen.

Das bedeutet nicht, dass Rauchen eine Atemübung wäre – der Rauch selbst ist gesundheitsschädlich.


Aber es lohnt sich, einmal zu trennen:

Was davon hat eigentlich die Zigarette gemacht und was hast DU gemacht?

Das ist ein gewaltiger Unterschied.


Die Zigarette als Eintrittskarte für eine Pause


Ich finde noch etwas spannend.

Stell dir vor, ein Nichtraucher sitzt mitten in einem stressigen Arbeitstag plötzlich auf und sagt:

„Ich gehe jetzt acht Minuten hinaus, schaue in die Gegend, atme ein bisschen durch und mache einfach nichts.“

Manche würden ihn wahrscheinlich komisch anschauen.

Der Raucher sagt:

„Ich gehe eine rauchen.“

Und jeder weiß Bescheid.

Die Pause ist legitim.

Vielleicht war die Zigarette irgendwann also auch deine Erlaubnis, eine Pause zu machen.

Deine Erlaubnis, kurz auszusteigen.

Deine Erlaubnis, einmal fünf Minuten nichts leisten zu müssen.


Und wenn wir das erkennen, entsteht plötzlich eine ganz andere Frage:

Brauche ich dafür wirklich eine Zigarette?


Oder habe ich irgendwann gelernt, diese Dinge miteinander zu verbinden?

Genau solche Verknüpfungen interessieren mich bei meiner Arbeit mit Hypnose.


Ich möchte dir deine Zigarette nicht wegnehmen


Das klingt vielleicht zunächst komisch, wenn jemand zu mir zur Raucherentwöhnung kommt.

Aber mein Ziel ist nicht, dass du nach der Sitzung das Gefühl hast:

„Thomas hat mir jetzt meine Zigarette weggenommen.“

Denn dann fehlt dir etwas.

Und wenn dir etwas fehlt, bekommt es Bedeutung.

Dann sitzt du vielleicht drei Wochen später bei einem Kaffee und denkst:

„Jetzt wäre eine Zigarette schon schön.“

Du rauchst zwar nicht.

Aber gedanklich ist die Zigarette immer noch auf einem Podest.

Genau dort möchte ich möglichst nicht hin.

Mich interessiert etwas anderes:

Gleichgültigkeit.


Was dir gleichgültig ist, musst du nicht bekämpfen


Das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt in meiner Arbeit.

Ich möchte nicht, dass du jeden Morgen aufstehst und denkst:

„Heute darf ich wieder nicht rauchen.“

Ich möchte nicht, dass du dich bei jeder Party als Nichtraucher beweisen musst.

Ich möchte nicht, dass neben dir jemand eine Zigarette anzündet und in deinem Kopf ein Kampf beginnt.

„Nein. Ich darf nicht. Ich muss stark bleiben.“

Denn dann bestimmt die Zigarette weiterhin dein Denken.

Das Ziel ist vielmehr:

Es ist dir egal.

Da kann eine Zigarette liegen.

Jemand kann neben dir rauchen.

Du kannst Kaffee trinken.

Du kannst Autofahren.

Du kannst feiern.

Du kannst Stress haben.

Und die Zigarette hat einfach keine besondere Bedeutung mehr.

Nicht Hass.

Nicht Angst.

Nicht Kampf.

Nicht Widerstand.

Sondern:

Gleichgültigkeit.

Und jetzt kommt für mich ein unglaublich wichtiger Gedanke:

Wenn dir etwas nicht fehlt, warum solltest du es ersetzen müssen?


Muss man Rauchen wirklich durch etwas anderes ersetzen?


Viele haben Angst:

„Wenn ich aufhöre, esse ich bestimmt ständig.“

„Dann brauche ich Kaugummi.“

„Dann nehme ich zu.“

„Dann brauche ich irgendeinen Ersatz.“

Aber warum?

Natürlich kann es Menschen helfen, bestimmte Routinen bewusst zu verändern. Und jeder Mensch reagiert anders.

Aber in meiner Arbeit möchte ich möglichst nicht einfach eine Gewohnheit durch die nächste ersetzen.

Wenn ich beispielsweise eine alte, kaputte Kaffeemaschine wegwerfe, die ich überhaupt nicht mehr brauche, muss ich doch auch nicht jeden Morgen traurig davorstehen und überlegen, wodurch ich sie ersetzen kann.

Wenn etwas für mich keine Bedeutung mehr hat, ist es einfach weg.

Genau dieses innere Gefühl finde ich interessant.


Nicht:

„Was nehme ich statt der Zigarette?“

Sondern:

„Warum sollte mir überhaupt etwas fehlen?“


Genau hier wird Hypnose für mich spannend


Hypnose bedeutet für mich bei der Raucherentwöhnung nicht, dass ich vor dir sitze und hundertmal sage:

„Du rauchst nicht mehr. Du rauchst nicht mehr. Du rauchst nicht mehr.“

Das wäre mir viel zu oberflächlich.

Mich interessiert der Mensch dahinter.

Wann rauchst du?

Wann nimmst du Snus?

Welche Situationen sind besonders stark damit verbunden?

Was bedeutet Rauchen für dich?

Pause?

Entspannung?

Belohnung?

Geselligkeit?

Sicherheit?

Zeit für dich?

Stressabbau?

Gewohnheit?

Oder vielleicht etwas völlig anderes?

Und dann schauen wir uns genau diese Verknüpfungen an.


Denn wenn dein Unterbewusstsein über Jahre gelernt hat:

Kaffee bedeutet Zigarette, dann möchte ich nicht einfach nur die Zigarette verbieten.

Ich möchte daran arbeiten, dass Kaffee wieder einfach Kaffee sein darf.

Wenn Autofahren mit Rauchen verbunden wurde, darf Autofahren wieder einfach Autofahren sein.

Wenn eine Pause mit Rauchen verbunden wurde, darf eine Pause wieder eine Pause sein.

Wenn Stress automatisch zur Zigarette geführt hat, darf dein System lernen, dass Stress auch ohne Zigarette bewältigt werden kann.

Und wenn Freude, Feiern und Geselligkeit mit Rauchen verbunden wurden, dürfen genau diese Momente wieder einfach schön sein.

Ohne dass etwas fehlt.


Vom Verlust zum Gewinn


Ein weiterer Teil meiner Arbeit beschäftigt sich deshalb mit der inneren Blickrichtung.

Solange du denkst:

„Ich verliere meine Zigarette“, erzeugst du ein völlig anderes Gefühl, als wenn du denkst:

„Ich bekomme meine Freiheit zurück.“

Das ist nicht einfach positives Denken.

Es geht darum, welche Bedeutung dein Gehirn einer Veränderung gibt.

Stell dir einmal zwei Türen vor.


Auf der ersten steht:

VERZICHT

Nie wieder rauchen.

Nie wieder Snus.

Du darfst nicht.

Du musst durchhalten.

Sei stark.


Auf der zweiten steht:

FREIHEIT

Du musst nicht mehr.

Du brauchst es nicht.

Du bist unabhängig.

Du kannst dein Geld für andere Dinge verwenden.

Du kannst deinen Körper unterstützen.

Du kannst frei entscheiden.

Du musst nie wieder darüber nachdenken, wann du die nächste Zigarette bekommst.

Durch welche Tür würdest du lieber gehen?

Für mich ist genau das einer der großen Unterschiede.

Rauchfreiheit darf sich nicht wie eine Strafe anfühlen.

Rauchfreiheit darf sich wie Freiheit anfühlen.


Genau das habe ich selbst erlebt


Und deshalb erzähle ich meinen Klienten auch von meiner eigenen Geschichte.

Ich weiß, wie es ist, starker Raucher zu sein.

Ich weiß, wie logisch sich all diese Argumente im eigenen Kopf anhören können.

Ich weiß, wie man gleichzeitig weiß, dass Rauchen nicht gut ist, und trotzdem denkt:

„Aber ich rauche halt gerne.“


Und ich weiß auch, wie unangenehm alleine der Gedanke sein kann:

„Dann darf ich nie wieder.“

Das war bei mir nicht Freiheit.

Das war Stress.

Weil mein Fokus auf dem lag, was ich verlieren würde.

Bis sich meine Perspektive verändert hat.

Ich bin selbst zur Hypnose gegangen.

Und genau deshalb hat dieses Thema für mich heute auch eine persönliche Bedeutung.

Denn irgendwann war da nicht dieses tägliche:

„Ich darf nicht rauchen.“

Es wurde einfach unwichtig.

Und erst dann habe ich verstanden, wie viel Freiheit darin steckt.

Ich musste nicht mehr daran denken.

Ich musste nichts einpacken.

Ich musste nichts kaufen.

Ich musste keine Pause planen.

Ich musste nicht schauen, wo ich rauchen darf.

Ich musste nicht ständig dafür sorgen, dass genügend Zigaretten da sind.

Plötzlich war etwas weg, von dem ich vorher dachte, dass ich es vermissen würde.


Und stattdessen war etwas anderes da:

Freiheit.

Heute kann ich deshalb einem Raucher gegenübersitzen, ohne ihn zu verurteilen.

Ich weiß, wie sich diese Gedanken anfühlen können.

Ich war selbst dort.

Und vielleicht ist genau deshalb meine wichtigste Botschaft an dich:

Du musst Rauchfreiheit nicht genauso erleben, wie du sie dir heute als Raucher vorstellst.

Denn du beurteilst dein zukünftiges Leben gerade möglicherweise noch aus der Perspektive deiner heutigen Gewohnheit.

Und genau diese Perspektive kann sich verändern.


Und was ist mit Snus?


Auch wenn bei Snus das Rauchen und damit das Atemritual wegfällt, sehe ich bei den gelernten Verknüpfungen viele ähnliche Themen.

Wann nimmst du Snus?

Beim Autofahren?

Beim Arbeiten?

Wenn du dich konzentrieren möchtest?

Beim Sport?

Beim Feiern?

Bei Stress?

Wenn dir langweilig ist?

Vielleicht greift deine Hand schon automatisch danach.


Auch hier interessiert mich nicht nur:

„Wie bekomme ich das Produkt weg?“

Sondern:

„Welche Bedeutung hat es für dich bekommen?“


Und auch hier kann das Ziel sein, diese Bedeutung zu verändern.

Nicht ständig dagegen kämpfen.

Nicht jeden Tag verzichten.

Sondern irgendwann feststellen:

Es interessiert mich einfach nicht mehr.


Hypnose ist keine Magie – und trotzdem kann Veränderung erstaunlich sein


Ich möchte bei diesem Thema auch keine falschen Versprechen machen.

Hypnose ist kein Zauberstab und ich kann niemandem garantieren, dass er nach einer Sitzung für immer rauchfrei oder snusfrei ist.

Auch die wissenschaftliche Studienlage zur Hypnose bei der Raucherentwöhnung ist nicht so eindeutig, dass man seriös eine garantierte Erfolgsquote oder eine sichere Überlegenheit gegenüber allen anderen Methoden behaupten könnte.

Menschen sind unterschiedlich.

Ihre Gewohnheiten sind unterschiedlich.

Ihre Motivation ist unterschiedlich.


Und genau deshalb ist mir etwas wichtig:

Du musst selbst aufhören wollen.

Nicht dein Partner.

Nicht deine Kinder.

Nicht dein Arzt.

Nicht ich.

Du.

Ich kann mit dir arbeiten.

Ich kann dir helfen, deine Verknüpfungen anders zu betrachten.

Ich kann mit Hypnose daran arbeiten, alte Automatismen und Bedeutungen zu verändern und dein gewünschtes Ziel emotional stärker in den Vordergrund zu stellen.

Aber die Entscheidung darf deine sein.

Und vielleicht ist das sogar eine der wichtigsten Voraussetzungen.


Du möchtest aufhören, hast aber Angst vor dem Aufhören?


Dann bist du damit nicht alleine.

Vielleicht möchtest du schon lange rauchfrei sein.

Vielleicht hast du es bereits mehrfach versucht.

Vielleicht denkst du:

„Ich will eigentlich aufhören, aber irgendwie will ein anderer Teil von mir weiterrauchen.“

Genau diesen inneren Konflikt finde ich spannend.

Denn vielleicht musst du nicht noch härter gegen dich kämpfen.


Vielleicht lohnt es sich vielmehr herauszufinden, warum ein Teil von dir glaubt, durch das Rauchen etwas Wertvolles zu bekommen.

Und dann können wir uns ansehen, ob das wirklich stimmt.

Was gibt dir die Zigarette tatsächlich?

Was davon machst eigentlich du selbst?

Welche Situationen hast du damit verbunden?

Was glaubst du zu verlieren?


Und vor allem:

Was kannst du gewinnen?

Vielleicht beginnt genau hier bereits deine Veränderung.

Nicht irgendwann in meiner Praxis.

Nicht erst in Hypnose.

Vielleicht gerade jetzt beim Lesen dieses Beitrags.


Denn wenn du bisher gedacht hast:

„Wenn ich aufhöre, verliere ich meine Zigarette.“


dann möchte ich dir einen anderen Gedanken mitgeben:

Was wäre, wenn du nicht die Zigarette verlierst, sondern deine Abhängigkeit von ihr?


Was wäre, wenn Kaffee weiterhin Kaffee ist?

Ein schöner Abend weiterhin schön.

Eine Pause weiterhin entspannend.

Urlaub weiterhin Urlaub.

Feiern weiterhin Feiern.

Stress weiterhin bewältigbar.


Nur ohne dieses ständige Gefühl:

„Jetzt brauche ich eine.“


Dann fehlt vielleicht gar nichts.

Vielleicht kommt etwas zurück.


Deine Freiheit.

Und genau darum geht es für mich bei der Raucherentwöhnung mit Hypnose.

Nicht darum, dir etwas wegzunehmen.

Sondern gemeinsam daran zu arbeiten, dass etwas, das einmal unglaublich wichtig gewirkt hat, irgendwann einfach keine Bedeutung mehr haben muss.


Möchtest du mit Rauchen oder Snus aufhören?


Wenn du wirklich aufhören möchtest und wissen willst, ob eine Raucherentwöhnung mit Hypnose für dich infrage kommt, können wir zuerst unverbindlich miteinander sprechen.

In einem kostenlosen Ersttelefonat kannst du mir deine Situation schildern, deine Fragen stellen und wir schauen gemeinsam, ob meine Arbeitsweise zu dir und deinem Anliegen passt.


Thomas Schwabl – Hypnose & Humanenergetik


Telefon: 0664/9975013

Termine sind persönlich sowie je nach Anliegen auch online möglich.


Vielleicht musst du nicht lernen, ohne Zigarette zu leben. Vielleicht darfst du entdecken, wie es sich anfühlt, sie einfach nicht mehr zu brauchen.



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