Frei werden
- Mst. Thomas Schwabl

- 17. Feb.
- 6 Min. Lesezeit
nicht „neu gemacht“, sondern wieder du selbst
Ein Beitrag aus meiner Sicht – Thomas Schwabl
Kennst du dieses Gefühl: Du weißt ganz genau, was du eigentlich willst … aber irgendetwas in dir hält dich zurück. Du nimmst dir etwas vor – und trotzdem passiert wieder das Alte. Oder du merkst: „Ich reagiere da über… ich bin gar nicht so.“

Genau hier beginnt das Thema Frei werden. Nicht als „noch besser funktionieren“, sondern als zurück zu deinem wahren Kern. Dorthin, wo du wieder spürst: Ich bin okay. Ich bin ich. Und ich darf so sein.
Frei werden mit Hypnose:
Was viele falsch verstehen
Viele glauben, Hypnose wäre wie ein Programm-Update:
„Da wird etwas über das Alte drübergelegt – und dann bin ich plötzlich anders.“
Ich verstehe, woher dieses Bild kommt. Es gibt da draußen viele Vorstellungen darüber, was Hypnose ist – und leider auch viele Vorurteile. Von „Kontrolle verlieren“ bis „man macht dann alles, was der Hypnotiseur sagt“. Genau deshalb ist mir Aufklärung so wichtig.
Meine Erfahrung ist eine andere – und sie ist viel sanfter:
In den meisten Fällen geht es nicht darum, dich umzuprogrammieren.
Sondern darum, das Ursprüngliche wieder freizulegen, das irgendwann überlagert wurde.
So wie bei einem klaren See:
Der See ist nicht „kaputt“. Er ist nur trüb geworden – durch Erfahrungen, Stress, Druck, alte Emotionen. Hypnose kann helfen, dass sich das wieder klären darf.
Der wahre Kern – und warum er oft überlagert wird
Du kommst nicht „falsch“ auf die Welt. Du bist nicht „zu wenig“.
Aber unser System lernt sehr früh, was sicher ist – und was gefährlich wirkt.
Manchmal reicht schon:
eine schlechte Prüfung
ein peinlicher Vortrag
eine Beziehung, die wehgetan hat
Erziehung, in der man sich anpassen musste
das Gefühl, nicht so zu sein wie Eltern, Großeltern oder Geschwister es erwarten
Und plötzlich entsteht etwas wie eine innere Schlussfolgerung:
„So wie ich bin, ist es nicht gut.“
„Ich muss anders sein, sonst werde ich abgelehnt.“
„Ich darf nicht auffallen.“
Aus einem Erlebnis wird ein Muster. Aus einem Muster wird ein Glaubenssatz. Und daraus wird oft eine selbsterfüllende Prophezeiung:
„Ich bin nicht gut genug.“
„Ich kann das nicht.“
„Ich schaff das nie.“
Und das Verrückte ist: Vielen ist das bewusst klar. Sie wissen rational: „Das stimmt doch eigentlich gar nicht. “Aber sie spüren es trotzdem. Und sie handeln trotzdem wieder wie früher.
Warum das Unterbewusstsein nicht „überredet“ werden will
Das Unterbewusstsein ist nicht logisch. Es arbeitet in Bildern, Emotionen und Erfahrungen. Und vor allem: Es ist der Teil, der umsetzt.
Du hast es vielleicht selbst schon erlebt: Du kannst im Kopf glasklar wissen, was gut für dich wäre – und trotzdem kommt der alte Reflex. Das heißt nicht, dass du schwach bist. Es heißt oft nur: Dein Unterbewusstsein hat irgendwann gespeichert, dass etwas „nicht sicher“ ist.
Und hier kommt ein Gedanke, den ich sehr mag:
Alles im Leben entsteht zweimal.
Zuerst als Idee – dann als Handlung.
Das Bewusstsein hat oft die Idee. Aber das Unterbewusstsein entscheidet, ob es sicher genug ist, diese Idee wirklich zu leben.
Wenn das Unterbewusstsein „Gefahr“ abgespeichert hat (zum Beispiel: „Wenn ich sichtbar bin, werde ich bewertet“), dann kann dein Kopf noch so motiviert sein – dein System bremst. Nicht weil es gegen dich ist. Sondern weil es dich schützen will.
Hypnose ist sanft – weil sie nicht gegen dich arbeitet
Hypnose hat für viele dieses Show-Image: Kontrolle, „weg sein“, willenlos sein. Das ist nicht das, was ich mache – und nicht das, was die meisten Menschen in einer seriösen Hypnose erleben.
Hypnose ist eher wie ein Zustand von fokussierter Entspannung.
Du bist nicht „ausgeschaltet“. Du bekommst im Gegenteil oft mehr Zugang zu dem, was in dir ohnehin schon da ist – nur eben überlagert.
Und dann passiert etwas Entscheidendes:
Wir geben deinem Unterbewusstsein Sicherheit.
So in der Art von: „Es ist gut so, wie du bist.“ „Du darfst dich wieder zeigen.“ „Du musst nichts mehr beweisen.“ „Du darfst wieder du selbst sein.“
Das ist keine Magie. Das ist ein inneres Um-Lernen – emotional, nicht nur rational.
Das Licht in dir – ich gebe es dir nicht, ich helfe dir, es wieder zu sehen
Für mich ist es eine der größten Freuden überhaupt, wenn Menschen bei mir wahrnehmen:
„Da ist ja etwas in mir… das war die ganze Zeit da.“
Und genau da möchte ich etwas Wichtiges klarstellen, weil es da draußen oft anders verkauft wird: Ich verspreche dir nicht: „In einer Sitzung gebe ich dir dein Licht.“Das wäre aus meiner Sicht auch nicht wahr.
Dein Licht ist bereits in dir.
Deine Kraft ist bereits in dir. Deine Flamme ist bereits in dir.
Was bei vielen passiert ist: Dieses innere Feuer wurde im Lauf des Lebens überlagert. Durch Enttäuschungen, Druck, alte emotionale Verletzungen, Glaubenssätze, Anpassung, Selbstzweifel. Nicht, weil du schwach bist – sondern weil dein System irgendwann gelernt hat, sich zu schützen.
Hypnose ist für mich deshalb so genial, weil wir nicht „etwas künstlich hinzufügen“ müssen. Wir nehmen eher das weg, was dich daran hindert, wieder du selbst zu sein.
Ich nutze dafür gern ein Bild:
Manchmal ist da in dir nur noch ein kleines Glut Nest – wie bei einem Feuer, das fast erstickt wirkt.
Nicht, weil kein Feuer mehr da ist. Sondern weil etwas draufliegt, das der Flamme die Luft nimmt.
Und wenn du genau dieses „Erstickende“ wegnimmst – alte Last, alte Angst, alte Emotion – dann passiert etwas Wunderschönes: Die Glut bekommt wieder Sauerstoff. Die Energie kommt zurück. Und plötzlich brennt es wieder – klar, stark, lebendig.
Das ist das, was ich mir wünsche, dass du erkennst: Deine Flamme ist stark genug. Du musst nicht jemand anderes werden. Du darfst wieder frei werden – und in deiner vollen Kraft brennen.
Muster erkennen: 3 einfache Alltags-Checks
Damit du im Alltag schneller merkst, wo genau du dich selbst unfrei machst, hier drei praktische Checks. Nimm dir einen davon raus und probieren ihn ein paar Tage bewusst aus – das allein kann schon viel verändern.
1) Der Trigger-Check
Wenn dich etwas „zu stark“ trifft, frag dich: „Woran erinnert mich das gerade – ohne dass ich es will? “Oft ist das Gefühl alt, aber der Anlass neu.
Beispiel: Du bekommst eine harmlose Rückmeldung in der Arbeit – und innerlich zieht sich alles zusammen. Nicht, weil die Rückmeldung schlimm war, sondern weil dein System vielleicht „Bewertung = Gefahr“ gelernt hat.
2) Der Satz-Check
Achte auf Sätze, die du automatisch denkst oder sagst:
„Ich bin halt so.“
„Das bringt eh nix.“
„Ich darf nicht…“
„Ich muss…“
Diese Sätze sind selten Wahrheit. Sie sind meistens ein Hinweis auf ein Muster. Und jetzt kommt die wichtigste Frage: „Wer hat das in mir einmal so gelernt – und wozu war es damals gut?“
Denn viele Muster haben ursprünglich eine positive Absicht: Schutz, Anpassung, Konfliktvermeidung. Nur heute blockieren sie dich.
3) Der Körper-Check
Freiheit spürt man im Körper. Unfreiheit auch. Wo zieht’s zusammen? Brust? Bauch? Hals?
Wenn du merkst, du willst etwas sagen – und der Hals wird eng: Das ist ein perfekter Hinweis. Dein System zeigt dir gerade: „Früher war es nicht sicher, mich zu zeigen.“
Eine Übung, die sofort Klarheit bringt: „Wahr oder gelernt?“
Wenn du möchtest, probiere das hier:
Nimm einen typischen Glaubenssatz von dir, zum Beispiel: „Ich bin nicht gut genug.“ „Ich schaff das nicht.“ „Ich darf keine Fehler machen.“
Und dann frag dich ehrlich: Ist das wahr? Oder ist das gelernt?
Wenn du spürst „eigentlich ist es gelernt“, dann geh einen Schritt weiter: Woher kenne ich dieses Gefühl? Welche Situation war ähnlich? Wer oder was hat es geprägt?
Das ist oft der erste Moment, wo Menschen merken: "Wow… das bin ich gar nicht. Das ist etwas, das ich übernommen habe.“
Und genau da beginnt Freiwerden.
Frei werden heißt nicht: alles weghaben
Frei werden bedeutet für mich nicht, dass du nie wieder Angst hast oder nie wieder zweifelst.
Frei werden heißt: Du wirst nicht mehr von alten Programmen gesteuert.
Du kannst fühlen – ohne dass es dich lenkt.
Du kannst entscheiden – ohne dass der alte Reflex gewinnt.
Und genau da ist Hypnose so ein starkes Werkzeug:
Weil sie nicht nur „drüber nachdenken“ ist, sondern dort ansetzt, wo Handlung entsteht.
Noch ein Bild, das vieles erklärt
Stell dir vor, dein wahres Ich ist wie eine klare Glühbirne.
Und Glaubenssätze sind wie Schichten aus Staub auf dem Glas. Viele versuchen, eine zweite Birne drüber zukleben. Oder mehr Watt zu geben.
Hypnose ist eher: Staub abwischen.
Damit dein Licht wieder durchscheint – so wie es immer schon da war.
Wenn du merkst: „Ich will da raus“
Wenn du beim Lesen irgendwo innerlich genickt hast, dann ist das oft ein Zeichen: Da will etwas in dir wieder frei werden.
Und ganz wichtig: Bevor wir einen verbindlichen Termin vereinbaren, biete ich dir ein kostenloses, persönliches Telefonat an. Viele Menschen haben Fragen oder Unsicherheiten, weil Hypnose für sie Neuland ist. Genau dafür ist dieses Gespräch da: Wir klären alles in Ruhe, vertraulich und selbstverständlich unter Verschwiegenheit.
Und wenn wir merken, es passt nicht oder dein Thema gehört woanders hin – dann haben wir nichts verloren. Dann war es einfach ein wertvolles Kennenlerngespräch.
Kontakt
Wenn du möchtest, melde dich gerne für ein kostenloses Vorgespräch:
Thomas Schwabl – Hypnose & Humanenergetik
Telefon: 0664/9975013
E-Mail: hypnose-saalfelden@gmx.at
Hinweis: Hypnose und energetische Arbeit ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden arbeite ich gern begleitend – in Absprache mit Ärztinnen, Psychologinnen oder Psychotherapeut*innen.
PS: Solche emotionalen Prägungen können auch schon im Mutterleib entstehen. Wenn die Mutter emotionale Erlebnisse hat, kann sich das auf die Prägung des Kindes übertragen.




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