Das geistige Schutzschild
- Mst. Thomas Schwabl

- 21. Jan.
- 5 Min. Lesezeit

Das geistige Schutzschild – wie du dich im Alltag weniger beeinflussen lässt (und wieder bei dir ankommst)
Kennst du das? Du gehst eigentlich ganz okay in den Tag – und dann reicht ein Kommentar, ein Blick, eine Nachricht oder diese „komische Stimmung“ irgendwo… und zack: Du fühlst dich leer, schwer, genervt oder unsicher.
Viele Menschen glauben dann: „Ich bin halt so empfindlich.“
Ich sehe das anders – und ich sage das als jemand, der seit Jahren mit Unterbewusstsein, inneren Bildern und Emotionen arbeitet.
Du kannst lernen, dich innerlich zu stabilisieren, ohne hart werden zu müssen.
Eine der einfachsten und gleichzeitig wirkungsvollsten Methoden ist das geistige Schutzschild.
Nicht als Esoterik-Spielerei – sondern als praktisches Werkzeug, das du in 30 Sekunden aktivieren kannst, egal ob im Job, beim Einkaufen, in der Familie oder auf Social Media.
Was ist das geistige Schutzschild?
Stell dir vor, du hüllst dich in ein klares, warmes Licht ein.
Dieses Licht reinigt dich – von innen und außen – und formt um dich herum eine Art Schutzfeld.
Was gut ist, darf durch.
Was dich runterzieht, prallt ab oder wird neutralisiert.
Du bleibst freundlich – aber nicht mehr „offen wie ein Scheunentor“.
Wichtig: Das Schutzschild ist kein „Wegdrücken“. Es ist ein inneres Grenzen-Setzen, ohne Drama.
Warum wirkt das – sogar wenn du es dir „nur vorstellst“?
Weil dein Unterbewusstsein nicht nur über Logik arbeitet, sondern über Bilder, Gefühle und Bedeutungen.
Wenn du dir etwas intensiv vorstellst, passiert im Inneren Folgendes:
Dein Nervensystem bekommt ein neues Signal: „Ich bin sicher. Ich bin bei mir.“
Dein Fokus verschiebt sich: Statt automatisch nach außen zu scannen („Was stimmt hier nicht?“), orientierst du dich nach innen.
Du gibst deinem Inneren eine klare Anweisung: „Filter an. Schutz an.“
Emotionen werden schneller reguliert: Du reagierst weniger impulsiv und kommst schneller zurück in die Mitte.
Das ist übrigens der Grund, warum Menschen beim Gedanken an Zitrone Speichel bekommen – obwohl keine Zitrone da ist.
Vorstellung ist für dein System nicht „nur Fantasie“. Es ist ein echter Reiz.
Woran erkennst du, dass du so ein Schutzschild brauchst?
Typische Zeichen:
Du nimmst Stimmungen anderer sofort auf.
Du grübelst nach Gesprächen lange nach.
Du fühlst dich schnell verantwortlich oder schuldig.
Du kommst nach Orten/Menschen „komisch“ heim.
Social Media macht dich unruhig oder schlecht drauf.
Du bist schnell getriggert, obwohl du das gar nicht willst.
Wenn du dich hier wiedererkennst: Perfekt. Dann ist dieses Tool Gold wert.
Übung 1: Das 30-Sekunden-Schutzschild (für jeden Tag)
Mach das morgens, bevor du das Handy angreifst.
Oder direkt bevor du irgendwo reingehst (Arbeit, Supermarkt, Familienbesuch).
Stell dich hin oder setz dich gerade hin.
Atme einmal tief ein… und langsam aus.
Stell dir vor: Über deinem Kopf öffnet sich Licht – wie eine warme, klare Dusche.
Dieses Licht fließt durch dich durch: Kopf, Hals, Brust, Bauch, Beine.
Dann breitet es sich um dich aus – wie eine Lichtkugel oder ein Mantel aus Licht.
Sag innerlich einen Satz wie:
„Nur das Gute kommt zu mir durch.“
„Ich bin bei mir.“
„Alles andere darf draußen bleiben.“
Fertig.
Das ist simpel – und genau darum funktioniert es im Alltag.
Übung 2: Der Filter im Gespräch (wenn dich jemand „zieht“)
Manche Menschen sind wie ein Staubsauger. Die reden – und du fühlst dich danach wie ausgeleert.
Wenn du das merkst, mach während des Gesprächs unauffällig Folgendes:
Stell dir vor, dein Schutzschild wird dicker, wie eine zweite Haut aus Licht.
Und dann stell dir eine Art Filter vor, wie bei einer Kaffeemaschine:
Alles Negative bleibt im Filter hängen.
Nur neutrale Info kommt durch.
Mini-Satz dazu:
„Ich bleibe ruhig. Ich bleibe bei mir.“
Du wirst staunen, wie schnell sich dein innerer Zustand verändert.
Übung 3: Reinigung am Abend (wenn du „nicht du selbst“ bist)
Manchmal spürst du: „Heute hängt mir irgendwas nach.“
Dann mach abends 2 Minuten:
Stell dir wieder das Licht vor – diesmal stärker, wie ein klarer Wasserfall.
Es spült alles ab, was nicht zu dir gehört.
Stell dir vor, wie es unten über die Füße abfließt in die Erde.
Dann: neues Schutzschild, sanft, ruhig.
Satz:
„Ich gebe zurück, was nicht meins ist. Ich nehme nur mich mit in die Nacht.“
Beispiele aus dem Alltag
Beispiel 1: Arbeitsplatz
Du gehst in ein Büro, in dem irgendwie Spannung liegt. Früher hättest du sofort innerlich mitgespielt.
Mit Schutzschild merkst du: „Okay, Stimmung ist da – aber sie gehört nicht automatisch mir.“Du bleibst stabil und machst deinen Job.
Beispiel 2: Familie
Ein Familienmitglied stichelt – und du fühlst dich sofort klein.
Mit Schutzschild kommt der Satz zwar an, aber er geht nicht mehr durch bis in dein Herz.Du kannst ruhig bleiben oder klar Grenzen setzen, ohne auszurasten.
Beispiel 3: Social Media
Du scrollst, siehst „perfekte Leben“ und fühlst dich schlechter.
Mit Schutzschild sagst du innerlich: „Ich nehme Inspiration – nicht Vergleich.“Und plötzlich ist es neutral statt schwer.
Häufige Fehler (und wie du’s richtig machst)
„Ich spüre nichts.“
Musst du nicht. Es reicht, dass du es dir vorstellst. Das Unterbewusstsein lernt durch Wiederholung.
„Ich vergesse es.“
Mach es an etwas fest:
nach dem Zähneputzen
bevor du die Haustür öffnest
bevor du WhatsApp öffnest
Dann wird es Routine.
„Ich will mich nicht abkapseln.“
Ein Schutzschild macht dich nicht kalt. Es macht dich klar.
Du bleibst offen für Gutes – aber nicht mehr offen für alles.
7-Tage-Challenge: So wird’s zur echten Gewohnheit
Tag 1–2: Morgens 30 Sekunden Schutzschild
Tag 3–4: Schutzschild + Filter im Gespräch
Tag 5: Abends Reinigung
Tag 6: Vor Social Media Schutzschild aktivieren
Tag 7: Rückblick: Was hat sich verändert?
Mini-Fragen zum Aufschreiben:
Wo war ich diese Woche stabiler?
Welche Situationen haben mich weniger getriggert?
Wann habe ich mein Schutzschild vergessen – und was war dann?
Was will ich beibehalten?
Wenn du das vertiefen willst
Manche Menschen brauchen nicht „mehr Disziplin“, sondern ein besseres inneres System.
Wenn du merkst, dass dich äußere Einflüsse immer wieder aus der Bahn werfen, kann Hypnose und Mind Performance richtig gut helfen – weil wir dort an der Wurzel arbeiten: an inneren Bewertungen, emotionalen Mustern und alten Prägungen.
Wenn du möchtest, kannst du mich vorab kostenlos anrufen und wir klären kurz, ob und wie ich dir helfen kann – ganz ohne Druck. Erst wenn alles passt, gibt es einen verbindlichen Termin.
Thomas Schwabl – Mind Architect
Dipl. Hypnotiseur & Dipl. Humanenergetiker
Telefon: 0664/9975013
E-Mail: hypnose-saalfelden@gmx.at
Hinweis: Meine Arbeit ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung und gibt keine Heilversprechen. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte immer ärztlich abklären.




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