Die große Chance des Scheiterns.
- Mst. Thomas Schwabl

- 6. Jan.
- 8 Min. Lesezeit

Die große Chance der Angst. Die große Chance des Verlustes.
Die große Chance des Scheiterns.
Es gibt Sätze, die höre ich so oft, dass ich sie inzwischen schon fast „mitsprechen“ kann:
„Thomas, du weißt doch gar nicht, was bei mir los ist.“
„Ich kann mich nicht einfach ins Büro setzen und positiv denken.“
„Ich hab Verantwortung.“
„Ich hab Rechnungen.“
„Ich bin angestellt, nicht so frei wie du.“
„Ich hab keine Zeit.“
Und ich versteh das. Nicht oberflächlich. Nicht als Spruch. Sondern wirklich.
Weil ich dieses Gefühl kenne, wenn du innerlich schon seit Wochen oder Monaten am Limit lebst – und nach außen trotzdem weiter „funktionierst“.
Und weil viele nur den Menschen sehen, der heute ruhig sprechen kann, der heute Mut macht, der heute anderen Halt geben kann.
Was viele nicht sehen:
Der Weg dorthin war nicht geschniegelt.
Er war roh. Er war echt.
Und er war manchmal verdammt einsam.
Ich weiß, wie es ist, etwas hinter sich zu lassen.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, Familie zu verlieren und auf einmal allein dazustehen.
Ich weiß, wie es ist, neu zu starten – und dabei Freunde zu verlieren.
Ich weiß, wie es ist, Fehlentscheidungen zu treffen und trotzdem weiterleben zu dürfen.
Ich weiß, wie es ist, kaum Geld am Konto zu haben – und trotzdem weiterzugehen.
Ich weiß, wie es ist, das erste Mal etwas zu tun, das man noch nie getan hat, und innerlich zu zittern, obwohl man nach außen cool wirken will.
Und ich weiß, wie es ist, die ganze Nacht wach zu liegen und am nächsten Tag trotzdem funktionieren zu müssen.
Und ich weiß auch, wie es ist, Zeit, Energie und Geld in etwas zu investieren, ohne zu wissen, ob das jemals Früchte trägt.
Wenn du plötzlich „unpraktisch“ wirst
Es gibt eine Erfahrung, die viele unterschätzen – weil sie nicht laut passiert.
Du beginnst deinen eigenen Weg zu gehen.
Du sagst seltener Ja, wenn du Nein meinst.
Du erklärst dich weniger.
Du funktionierst nicht mehr für jeden.
Du machst nicht mehr alles, was andere von dir wollen.
Und dann passiert etwas, das weh tut:
Manche Menschen legen dich ab.
Nicht, weil du böse bist.
Nicht, weil du sie verletzt hast.
Sondern weil du unpraktisch wirst.
Solange du verfügbar bist, bist du wertvoll.
Solange du dich biegst, bist du „ein guter Mensch“.
Solange du in ihrer Vorstellung bleibst, bist du willkommen.
Aber sobald du wächst…sobald du Grenzen setzt…sobald du dich selbst ernst nimmst…
werden manche still.
Oder spitz.
Oder sie drehen die Geschichte so, dass du plötzlich der Problematische bist.
Und das fühlt sich an, als würde man dir den Boden wegziehen.
Weil du nicht nur Menschen verlierst – du verlierst auch das Bild davon, wie Zugehörigkeit funktioniert.
Angst hat mehrere Gesichter – und eines davon sieht kaum jemand
Viele glauben, Angst bedeutet nur: „Was ist, wenn ich scheitere?“
Aber ich erlebe etwas anderes genauso oft:
Manche Menschen haben Angst vor ihrer eigenen Größe.
Nicht vor dem Scheitern.
Sondern vor dem Moment, wenn es klappt.
Weil wenn du wirklich das schaffst, was du willst, dann verändert sich auf einmal alles:
Dein Umfeld.
Deine Entscheidungen.
Deine Standards.
Deine Beziehungen.
Und manchmal auch: deine Identität.
Dann bist du nicht mehr der, „der es eh schwer hat“.
Dann bist du nicht mehr der, „der halt so ist“.
Dann bist du auf einmal der, der Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt.
Und das ist wunderschön – aber auch beängstigend.
Weil es dir niemand mehr abnimmt.
Diese Angst ist leiser.
Aber sie hält Menschen oft viel länger fest.
Die große Chance der Angst
Angst ist nicht nur Panik.
Angst ist oft dieses leise Ziehen im Bauch, wenn du spürst:
„Wenn ich das jetzt wirklich mache… verändert sich mein Leben.“
Die Chance der Angst ist, dass sie dir zeigt, wo dein Leben enger geworden ist als dein Inneres.
Nicht, um dich zu bremsen – sondern um dir zu zeigen, wo dein Weg beginnt.
Die große Chance des Verlustes
Verlust fühlt sich nicht immer wie „Trauer“ an.
Manchmal fühlt sich Verlust an wie Leere. Wie Taubheit. Wie „mir ist alles egal“.Manchmal wie Wut. Oder wie Scham. Oder wie dieser Satz im Kopf: „Ich hätte doch…“
Und manchmal verlierst du nicht einmal „einen Menschen“ direkt – sondern eine Rolle, eine Hoffnung, einen Plan, eine Identität.
Du verlierst das „Wie es gedacht war“.
Und genau das kann dich so zerlegen, dass du dich selbst nicht mehr erkennst.
Aber hier liegt auch die Chance:
Wenn etwas zerbricht, was nicht mehr zu dir passt, bleibt irgendwann das übrig, was echt ist.
Die große Chance des Scheiterns
Scheitern ist nicht nur „es hat nicht geklappt“.
Scheitern ist oft ein Angriff auf dein Selbstbild.
Du fühlst dich klein.
Du hörst Stimmen von früher: „Siehst du. Hab ich doch gesagt.“
Du willst dich verstecken. Oder du wirst hart, damit es nicht weh tut.
Aber Scheitern hat eine Wahrheit, die dich frei machen kann:
Scheitern ist oft kein Ende. Scheitern ist ein Update.
Nicht angenehm. Aber ehrlich.
Und ich sag dir etwas ganz offen:
Viele Entscheidungen, die ich damals getroffen habe, würde ich heute anders treffen.
Aber nur, weil ich durch diese Entscheidungen gelernt habe.
So groß die Fehler auch waren – so hilfreich sind sie heute.
Wie es bei mir wirklich begonnen hat – und warum ich zuerst selbst skeptisch war
Ich habe mit dem Rauchen aufgehört – bei einem Hypnotiseur. Ohne zu wissen wie das Funktionieren soll.
Eine Sitzung. Klarer Fokus. Und es hat funktioniert.
Es war gut. Es war überraschend leicht.
Und ich dachte damals: „Okay… krass. Hypnose kann wirklich was.“
Aber dann kam später eine ganz andere Phase in meinem Leben.
Eine Krise. Eine Zeit, in der ich innerlich nicht mehr wusste, wie ich das alles tragen soll.
Und jetzt kommt etwas, das viele nicht erwarten:
Zu der Hypnotiseurin, die mich in dieser Krise unterstützt hat, bin ich gar nicht selbst gekommen.
Nicht, weil ich so schlau war. Nicht, weil ich gleich gewusst hätte: „Ah, das ist der Weg.“
Sondern über Umwege.
Ich hätte damals nie gedacht, dass man bei so etwas mit Hypnose oder Energiearbeit unterstützen kann. Ich dachte ich geh zum Arzt der gibt mir Tabletten und ich Funktioniere wieder. Falsch gedacht.
Ich war skeptisch – obwohl ich ja schon erlebt hatte, dass Hypnose beim Rauchen funktioniert.
Und dann hat mir meine damalige Freundin gesagt:
„Geh mal da hin.“ "Sie hat mal gehört die ist gut." und dann Google gefragt um die Telefon Nummer, angerufen und dann ging es los.
Und ich bin gegangen.
Und diese Hypnotiseurin, Energetikerin, Mentorin, hat mich nicht „einmal kurz“ gesehen.
Sie hat mich begleitet. Lange. Bis heute immer wieder.
Mit Hypnose, Coaching, Energiearbeit, Channeling,... – und manchmal waren und sind es einfach Gespräche.
Nicht, um „Probleme zu lösen“, sondern um endlich verstanden zu werden.
Um mich selbst wieder zu spüren.
Um Worte für das zu finden, was in mir los ist.
Und ich kann dir sagen, wie sich das anfühlt, wenn du plötzlich merkst:
Da ist jemand, der dich nicht reparieren will nur das du wieder funktionierst, sondern das es dir wieder gut geht.
Der dich nicht bewertet.
Der dich nicht antreibt.
Sondern dich hält, bis du wieder stehen kannst.
Manchmal ist genau das der Unterschied.
Wenn der Körper reagiert: Abreaktion, Entladung, Erstarrung, Schmerz
Es gibt Dinge, die kann man nicht nur „wegdenken“.
Wenn sich über lange Zeit Emotionen anstauen, reagiert irgendwann der Körper.
Nicht, weil du schwach bist – sondern weil dein System irgendwann sagt:
„Es reicht.“
Manche Menschen haben körperliche Schmerzen, so wie damals, weil innerlich so viel Druck gespeichert ist.
Nacken, Rücken, Kiefer, Bauch – manchmal ist alles wie ein einziger harter Knoten.
Und manche kennen dieses Gefühl von Erstarrung:
Du willst, aber du kannst nicht.
Du weißt, was zu tun wäre, aber dein Körper ist wie blockiert.
Fast nicht mehr beweglich – nicht nur körperlich, sondern auch im Leben.
Und wenn sich so etwas zu lösen beginnt, kann es sein, dass der Körper „abreagiert“:
Tränen, Zittern, tiefe Atemzüge, Gähnen, Wärme, Kälte, Kribbeln, Druck, das Bedürfnis, sich zu strecken oder nur zu schlafen.
Das ist nicht bei jedem so. Und es muss auch nicht so sein.
Aber wenn es passiert, ist es oft ein Zeichen: Etwas löst sich.
Und manchmal fühlt sich das wie ein inneres Auftauen an.
Wie wenn ein Teil in dir, der jahrelang festgehalten hat, endlich loslassen darf.
Verschiedene Themen brauchen verschiedene Wege
Ich will hier etwas ganz Wichtiges klar sagen, weil es ehrlich ist:
Nicht jedes Thema braucht gleich viel Zeit.
Rauchen aufhören kann bei den meisten Menschen in einer Sitzung funktionieren.
Weil es oft ein klar umrissenes Muster ist: Auslöser → Gewohnheit → Belohnung.
Aber andere Themen sind komplexer.
Weil sie nicht nur „ein Verhalten“ sind, sondern ein ganzes emotionales System:
Selbstwert, Bindung, Verlust, Angst, chronischer Stress, Überforderung, alte Prägungen.
Und da ist es oft notwendig, öfter etwas zu machen.
Nicht, weil du „schlecht“ bist. Oder der Hypnotiseur "schlecht" ist.
Sondern weil du tief bist.
Hypnose ist keine Zauberei.
Sie zaubert nicht dein Leben weg. Sie zaubert nicht den Problem weg, obwohl es viele so beschreiben.
Sie entzündet eine Kraft in dir, damit du deinen Weg gehen kannst.
Sie gibt dir Zugriff auf Ressourcen, die schon in dir sind – aber vielleicht überdeckt wurden von Stress, Angst, Schutzmechanismen und alten Erfahrungen.
Kinder und Erwachsene brauchen verschieden Herangehensweisen und auch unterschiedlich lange Zeit.
Und genau diese Kraft macht den Unterschied.
Mein Rauchfrei-Beispiel – und warum ich es heute so offen teile
Jetzt kommt etwas, das viele sehr menschlich finden, weil es zeigt:
Auch wenn etwas funktioniert, heißt das nicht, dass man nie wieder getestet wird.
Ich habe mit Hypnose aufgehört zu rauchen.
Es war gut. Es war leicht. Und ich war rauchfrei.
Und dann – nach etwa 8 Monaten – habe ich aus Jux, bei Feiern, wieder mal eine geraucht.
Eine.
Und genau diese eine hat gereicht, um kurz wieder anzufangen.
Nicht sofort extrem. Nicht „voll drin“.
Aber es hat gereicht, um für etwa zwei Monate wieder in dieses Muster zu rutschen.
Bis ich gemerkt habe:
Das bringt mich wieder zurück.
Und dann habe ich endgültig aufgehört.
Und heute bin ich dankbar für genau diese Erfahrung.
Weil ich sie nutzen kann, um Menschen eine Abkürzung zu geben:
Nicht im Sinn von „du musst nie mehr kämpfen“, sondern im Sinn von:
„Unterschätz diese eine Zigarette nicht.“
Weil viele glauben: „Ach, nur eine…“Und genau dort fängt das alte Muster wieder an zu greifen.
Und wenn heute jemand zu mir kommt, um aufzuhören, dann kann ich das nicht nur theoretisch erklären – ich kenne diese Falle von innen aus Erfahrung.
Und genau darum kann ich so klar sagen:
Du musst nicht perfekt sein. Aber du musst ehrlich sein.
Lass mich dein Sprungbrett ins kalte Wasser sein
Ich liebe diesen Satz, weil er nichts beschönigt.
Kaltes Wasser ist kalt.
Und trotzdem ist es oft genau der Sprung, der dich lebendig macht.
Ich kann dein Sprungbrett sein.
Dein Halt. Dein Rahmen. Dein Mensch, der dich versteht, wenn du selbst dich gerade nicht verstehst.
Aber springen wirst du.
Und das ist das Schöne:
Weil es dann wirklich deiner ist.
Nicht der Weg deiner Eltern.
Nicht der Weg deiner Freunde.
Nicht der Weg von „man macht das halt so“.
Sondern deiner.
Und ja – auf diesem Weg kann es sein, dass du Menschen verlierst, die dich nur mochten, solange du praktisch warst.
Aber du wirst auch Menschen finden, bei denen du dich selbst liebst, weil du bei ihnen du sein darfst.
Darum biete ich ein kostenloses Telefonat an
Weil Vertrauen nicht erzwungen werden kann.
Und weil ich weiß, dass viele erst einmal spüren müssen:
Passt das überhaupt?
Passt Thomas zu mir?
Passt seine Art zu arbeiten zu meinem Thema?
Wir klären vorher alles in Ruhe.
Und nur wenn es für beide Seiten passt, wird es ein verbindlicher Termin.
Wenn du dich angesprochen fühlst – wenn du spürst, da ist etwas in dir, das größer will…aber auch Angst hat, weil es dann wirklich ernst wird…
Dann melde dich gern.
Du musst nicht „stark sein“.
Du musst nur ehrlich sein.
Und den ersten Schritt müssen wir nicht perfekt machen.
Nur echt.
Kontakt
Thomas Schwabl – Mind Architect
Dipl. Hypnotiseur & Dipl. Humanenergetiker
Telefon: 0664/9975013
E-Mail: hypnose-saalfelden@gmx.at
Hinweis: Meine Arbeit ersetzt keine ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte immer medizinisch abklären.




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